Beiträge von Faith

    Danke Sue, ist nicht schlimm mit der Physio, ich bekomme nur neue Kompressionsstrümpfe angepasst und da ich durch die Diabetes empfindliche Beine habe können sie nicht zu stark wickeln also muss ich jeden Tag hin, ich sag doch altes Weib, für nix mehr gut. Die genaue Adresse von St. Gallen habe ich nicht auch noch nicht von Schaffhausen ich könnte dir die Namen schreiben, wenn ich mal den privat Button finden sollte für PN. Ja der Züchter ist sehr nett. Er kommt aus Eriswil.

    LG Inés mit frisch gewickelten Beinen :evil:

    Mit Luises Züchter hatten wir riesiges Glück. Ein Jüngerer Mann, der seine Voli im ausgebauten Dachboden hatte mit viel Licht. Er hatte dort auch seinen PC stehen und war Abends nach der Arbeit immer bei den Kleinen und liess sie auch frei fliegen. Voliere sehr sauber mit viel Spielsachen Obst und Gemüse. Luise hatte er bereits separiert und als er ihn in die Transport Box setzte ging das mit Gefühl und nicht Hauruck nun fort mit dir. Er selbst wirkte auch nicht hektisch oder auf Gewinn aus und Luise war DNA getestet. Also für uns alles positiv.

    Die genaue Adresse hab ich noch nicht ich habe die Auswahl zwischen St. Gallen und Kanton Schaffhausen, also nicht sehr nahe, von der Entfernung würde ich Schaffhausen vorziehen, denn nach St. Gallen haben wir 200km, Schaffhausen ist etwas näher. Ich werde Beide um Bilder bitten von ihren Volies.

    In Deutschland muss, man wie hier auch, manche Papageien Arten anmelden und einzelne Vögel darf man nicht bekommen, das ist, wie hier, vom Gesetz her verboten, dürfen also auch nicht einzeln abgegeben werden. Sind die Vögel angemeldet oder eine Zucht eingetragen, kann durchaus Besuch vom Amt kommen ob alles ok und Artgerecht ist. Luises Züchter hat auch gleich gefragt, ob wir noch mehr Agas haben. Mein Mann hat ihm dann Bilder von der Rasselbande gezeigt. Zuchtgenehmigung ist auch erforderlich. Ohje, ich bin schon 16 Jahre hier, damals war es auf Jedenfall so. Wir hatten immer Pärchen als Vögel ausser dem Nymphie der wurde aus einem verwahrlosten Haushalt geholt, am Anfang nur mit der Kneifzange oder dicken Lederhandschuhen anzufassen, meinem damaligen Mann hat er durch den Daumennagel durch in den Finger gebissen. Er hat alles gebissen auch andere Vögel, also Zeit und viel Liebe investiert, es hat Monate gedauert und dann war das Jockele der beste Vogel, ausser es kamen Fremde, da wurde er zum Wachhund. Käfig war ein no Go, auch nachts da schlief er obendrauf oder er war Morgens bei den Kindern oder bei uns im Bett, das 3. Kind halt. Partnerin suchen konnte man vergessen, er hat alle zum Teufel gejagt. Meine Güte das ist 40 Jahre her!

    Grüssle Inés, die jetzt zur Physio muss :(3 Wochen lang täglich

    Guten Morgen Sue,

    schwarze Schafe? Sollte man aufpassen in der verrückten Welt, alles was ich von Kindesbeinen kenne und mir nie was dabei dachte kommt oder ist auf dem Index, am Ende kommt dann noch Züricher Geschnetzeltes, Wiener Schnitzel, Frankfurter Würstchen, Berliner Krapfen usw. auf den Index, wobei ich glaube, dass diese Städte stolz sind, dass es ein Gericht mit ihrem Namen gibt. Alle langsam am durchknallen. Einfach Mensch sein wird zur Mutprobe.

    Ja Zoohandlungen, das ist ein Fall für sich, keiner hat Ahnung aber davon jede Menge. Aber es gibt auch unter Züchtern sehr krasse Fälle. Wir haben auf eine Anzeige hin ein Vögelchen im Raum Zürich geholt, er hat uns das Vögelchen gezeigt, wunderschön und ca. 1-jährig, sah auch gesund aus, war beringt, er dreht sich dann zu seinem Bekannten um und hat das Vögelchen in die Box gesetzt, ich hatte damals eine geschlossene. Als wir daheim waren stellten wir fest, es war nicht der Vogel der gezeigt wurde. Der Kleine hatte bis auf zwei Füsschen alles abgefressen, konnte aber laufen und war recht fidel und sehr liebenswert, ein Kämpfer. Nach 4 Wochen musste ich zum Tierarzt mit ihm, da er nicht mehr laufen konnte und die Füsschen verkrampfte. Diagnose Nierenkrank und von seinem Leiden erlösen. Wir haben uns damit getröstet, dass er seine letzten Tage schön verbringen konnte, mit viel Liebe. Dieses Tiergesetz, Tiere sind eine Sache, wurde auch in Deutschland, ich bin Deutsche, noch nicht geändert, es stinkt einfach zum Himmel. Wie du sagst, es werden viele Tiere zu schlecht behandelt, meist nur des Profits wegen und durch Unwissenheit. Ich hatte immer Vögel, meist Wellis und Nymphies, trotzdem haben wir uns fast 1 Jahr mit den Agas über Bücher, oder damals in Bochum direkt, oder übers Internet informiert, bevor wir sie zu uns holten. Nur weil man früher Vögel hatte muss man sich nicht auskennen jede Art ist verschieden.

    Was mein klein Luise betrifft, hat er vielleicht ein Plätzchen gefunden, in einer Aussenvolie voll mit Artgenossen. Ich bin Gestern auf das Papageien und Sittich Forum in Facebook gestossen und habe dort gefragt. Ich habe manch positive Antwort bekommen, nun warte ich auf die Adresse und einen Termin wann Luise hin darf. Dann kann mein Kleiner wieder glücklich sein.

    Lieben Gruss

    Inés

    Guten Morgen Sue,

    ja das Daumen drücken hört nicht auf, ich hoffe so darauf, dass sich Jemand findet der einen Schwarm besitzt und Luise noch aufnehmen kann. Ich versuche Luise so gut wie möglich zu beschäftigen ist aber bei ihm nicht einfach, da er sehr scheu ist, er hatte ja die ganzen Jahre seine Artgenossen um sich herum. Luise ist kein Zoo-Handlungs-Vögeli er kommt aus Eriswil von einem privaten Züchter, er war DNA getestet, was ich bei Anderen auf eigene Kosten auch machen liess, bevor sie zu uns kamen, aus Schaden wird man klug und die Auskunft, der Züchter erkennt das an den Beckenknochen, mag stimmen, bei älteren Vögeln, aber nicht bei 9monatigen, bestes Beispiel als Pummelchen als Paulchen und Paulinchen zu uns kamen und dann waren das 2 Paulinchen. Pummelchen war eigentlich das Paulchen, für uns, sie selber sah das anders.

    Ich weiss nicht was in den Menschen vor geht für die ein Tier eine Sache ist die man beliebig anschafft und entsorgt. Aber auch der Gesetzgeber muss was ändern solange er Tiere als Sache sieht und auch so Vergehen bestraft. Es wird nicht überlegt, dass ein Tier auch Verzicht des Besitzers bedeutet, man ist gebunden. Wir haben auch unser Leben komplett umgestellt und da ich die letzten Jahre, vor der Pension, bei einer privaten Spitex gearbeitet habe waren sie nie lange alleine, zudem hat meine Freundin, die im selben Haus wohnt, schon immer einen Wohnungsschlüssel, wenn ich mal länger an einem Stück arbeiten musste, ging sie zu mir und schaute nach der Bande, denn freifliegende Agas sind unberechenbar :love::evil:. Wir haben zwar eine grosse Papageien Zimmervoli, aber im Käfig lassen war für uns nie eine Option.


    Es ist schön mit Jemandem reden zu können, der nachfühlen kann. Danke! Ich schreibe vielleicht ein bisschen zu viel aber mir läuft das Herz über....


    Lieben Gruss

    Inés

    Hallo Sue,

    das waren oder sind auch meine Gedanken, nur im äussersten Notfall, ich hoffe, dass ich vielleicht doch Jemand finde, der noch ein Plätzchen für Luise hat. Ich habe die Zoohandlung angerufen von der wir das Pummelchen hatten, die haben keine Agas mehr und der Verkäufer am Telefon, konnte mir nicht sagen wo sie damals ihre Vögelchen her hatten. Scheinbar sind die kleinen Liebesvögelchen nicht mehr im Trend der Zeit, was mich wütend macht. Viele wollen was zum Schmusen und Vermenschlichen das geht mit den kleinen Rabauken nicht. In Deutschland in Bochum gibt es eine grosse Pagageien Auffangstation dort waren wir mal vor einigen Jahren, was man da für Geschichten und Schiksale hört bringt einen zum weinen. Abgeben weil das Weihnachtsgeschenk nicht mehr passte, im Käfig vor dem Tierheim ausgesetzt, einfach fliegen lassen weil man in Urlaub wollte und und und......... Sie geben dort auch keine Tiere mehr ab, sie behalten sie in grossen Volieren um die Tiere seelisch nicht noch mehr zu belasten. Man kann sie besuchen und sich dran freuen und am Wochenende ist ein Tierarzt zugegen der bei einem Problem gerne hilft, das man mit dem eigenen Vogel hat. Der Nymphie tut mir leid, es sind bezaubernde Gesellen ich hatte vor zig Jahren einen, der ging mit ins Dorf zum Einkaufen, passte genau auf, dass ich beim Baby alles richtig machte und futterte am liebsten Hering in Tomatensauce!!!!! Also alles sehr Vogelgerecht :D Meine Freundin sagt immer: "Deine Vögelchen wohnen und ihr zahlt die Miete!" Irgendwie hat sie recht.


    Lieben Gruss

    Inés

    Hallo Sue,

    die Auffangstation in Zürich habe ich gefragt, aber noch keine Antwort bekommen, vielleicht kommt ja noch was, aber ehrlich ich möchte ihn nicht in einer Auffangstation oder einem Tierheim abgeben, er soll nicht durchgereicht werde, sondern ein festes Plätzchen finden.

    Der Kleine ist gerade auf Pummels Schlafplatz gehüpft und versucht dort zu füttern, aber er findet ja Niemand mehr der sich füttern lässt, da tut einem das Herz weh.

    Lieben Gruss

    Inés

    Danke für das liebe Willkommen!

    Guten Morgen Harry,


    vielen Dank für Deine Antwort. Die genaue Ursache warum Pummelchen/Paulinchen die Regenbogenbrücke ging, kann ich nicht sagen, es ging von einer Minute zur anderen. Ihre Kloake war trocken und sauber, wir fanden auch beim abtasten nichts, sie war nicht zu dünn und das Kröpfchen war voll, sie ist auch zuvor noch in der Wohnung mit Luise herum gedüst wie immer. Ich kann mir nur vorstellen, dass das kleine Herz nicht mehr konnte. Ich musste mit ihr im vergangenen Oktober zum Tierarzt, sie hatte sehr wässrigen Durchfall, sie bekam eine Paste die sie zusammen mit Hirse gut genommen hat und war 2 Tage später wieder ok. Warum wir keine Lady mehr möchten? Dafür muss ich etwas weiter ausholen um das verständlich zu machen. 2016, im Mai, kauften wir ein Pärchen, angeblich Hahn und Henne 6 Monate alt. Paul und Pummelchen/Paulinchen. Im September sass ein Vögelchen im Käfig ganz erschöpft in der Ecke, noch am selben Tag fuhren wir zum Tierarzt, als er die Kleine aus der Tragebox nahm starb sie ihm in der Hand. Er hat sie obduziert und fest gestellt, dass sie Leberzirrhose hatte, zudem war es auch ein Mädchen, das war das erste G´schpänli von Pummelchen. Im Mai 2017 konnten wir für Pummelchen einen Partner bekommen, klein Piccolo. Da aber 4 Vögel besser sind als 2 kam noch ein Pärchen dazu, Josefine und Luise. Es kamen glückliche Jahre für uns und den Vogelschwarm. März 2020 Piccolo sass am Morgen im Käfig und hielt das Köpfchen schief, also ab zum Tierarzt. Diagnose Hirnhautentzündung, Euthanasie. Luise hat sich dann um beide Mädels gekümmert und zwar sehr rührend, er ist ein toller Hahn. Januar 2021, Josefine bekam Probleme beim Fliegen, am selben Tag zum Tierarzt. Diagnose Krebs. Euthanasie. Ganz ehrlich, es wurde mir zuviel, nur zum Tierarzt um die Kleinen nicht mehr mit Heim nehmen zu können ging mir sehr zu Herzen. Wir hatten zwischendurch schon 2 Hähne verloren, einen durch Nierenversagen und den Anderen so wie Gestern das Pummelchen. Diese Verlustängste und der Schmerz sind, für mich, kaum mehr ertragbar. Luise braucht seine Artgenossen um sich herum, das Gezwitscher und Quatsch Quatsch machen von den Anderen, er muss sich ein neues Mädel suchen können und nicht einfach eine vorgesetzt bekommen, die ich erst finden muss. Es fällt uns schwer ihn hergeben zu müssen, aber das Vögelchen ist wichtig und nicht die Interessen oder Egoismus von uns. Vögel sollen nicht den Menschen als Ersatz bekommen, bei Agaporniden eh kaum möglich da sie nicht handzahm werden, ausser sie sind alleine und das ist falsch. Wir haben auch immer darauf geachtet keine Handaufzuchten zu bekommen. Ich habe grosse Angst um Luise, sein Kummer ist gross, 2 Mädels innert 3 Monaten verloren ist doch zuviel für den kleinen Kerl, ausserdem sind sie Meister im Verstecken von Gefühlen, Unwohlsein oder Krankheit keine Mimik die uns Menschen offensichtlich zeigt was in ihnen vorgeht.


    Wir wohnen im Kanton Bern in Oberburg, es muss sich Niemand Sorgen machen wegen einer weiten Reise, wir würden Luise bringen.

    Das ist Luise, getarnt als Kuckusuhr, aufgenommen vor zwei Tagen. Er sagt, ich bin frisch gebadet, deshalb leuchte ich so.


    Voll Hoffnung mit lieben Grüssen

    Inés

    Hallo Zusammen

    ich brauche dringend Hilfe, bzw., mein kleiner Schwarzkopfmann, Naturfarben, 4,5 Jahre alt, beringt. Der kleine Schatz hat heute seine Partnerin verloren und ich suche ein neues Plätzchen für ihn, vielleicht in einer Aussenvoli mit vielen Artgenossen, sie sind bei uns immer frei geflogen und gingen nur Abends, ganz freiwillig, in ihren Käfig. Ich will ihn auch nicht verkaufen, er soll es nur schön haben, weiter die Sonne anzwitschern und wieder glücklich sein. Er heisst eigentlich Junior, aber wir nennen ihn zärtlich Luise, da er so gerne schaukelt.

    Lieben Gruss

    Inés